Boston Marathon

 

Titel

 

Der BOSTON Marathon zählt neben New York, London, Berlin, Chicago zu den „World Marathon Majors“. Es ist der älteste Marathon und fand schon zum 119. Mal statt. Weil er gerade auf meinen 62. Geburtstag fiel, sollte es mein Geburtstageschenk werden. Ganz jeder kann dort nicht einfach starten. Entweder man erreicht die geforderte Qualifikationszeit oder man „kauft“ sich den Platz bei einem Reisebüro. Mit der Zeit vom Reykjavik Marathon war für es für mich kein Problem einen Startplatz zu erhalten. So organisierte ich die ganze Reise selber via Internet. Ich musste auch noch meine Therese überreden, dass sie mitkommt, denn mein englisch ist nicht gerade berauschend und dies vor allem nach dem Schlaganfall.

So flogen wir am Samstag 18. April via Madrid nach Boston und fuhren mit der Metro zum gebuchten Hotel Hyatt.

Am Sonntag war das Wetter nicht schlecht. Es war zum Teil sonnig aber kalt. So holten wir die Startnummer und machten anschliessend noch eine Stadtrundfahrt auf der Strasse und Wasser.

 

Der Marathon Tag

Nach meinem obligatorischen Frühstück im Hotel machte ich mich bei bedecktem Himmel und kalter Temperatur mit der Metro zum Sammelplatz für den Transport per Bus. Man konnte hier Kleider deponieren für nach dem Ziel. Es wurden keine Kleider vom Start zum Ziel transportiert. Es war alles sehr gut organisiert. Man erhielt ein Zeitfester für den Transport. Dann fuhren jeweils ca 25 Schulbusse mit 30 Teilnehmer in einer Kolone zum 42 km entfernten Start. 274196 191452752 XLargeHier hatte es eine riesige Anzahl TOI-TOI und davor eine riesige Schlange Personen mit entsprechenden Bedürfnissen! Die ganze Warterei auf diesem Gelände betrug für mich ca. 2 Std. Zum Warmhalten benützte ich einen alten JCB Pullover und eine alte Trainer Hose. Diese Kleider wurden für eine wohltätige Organisation gesammelt. Zum Laufen trug ich ein Thermo Leibchen und das kurze JCB Dress und zum Glück noch Handschuhe. Zum Glück regnete es noch nicht. Es wurde in 4 Hauptblöcken gestartet. Diese waren dann noch einmal unterteilt. Die Aufforderung per Lautsprecher, man solle sich zum 800m entfernten Start bewegen kam genau nach Zeitplan. Dieser Spaziergang war die einzige Möglichkeit um „einzulaufen“!! Die Strasse mit dem Start war nicht breit wie in Berlin, sondern ganz normal. Dank den vielen Blöcken gab es kein Gerangel am Start.

Es wurde auch streng kontrolliert, dass niemand im falschen Block starten konnte. So stand ich in der zweiten Startreihe und verlor beim Starten ganze 2 Sek. Zeit.

So startete ich sehr schnell in 4:02 Min. Dies auch, weil es ziemlich bergab ging. Die Stimmung war auf der ganzen Strecke riesig, sobald man in besiedelte Gegenden kam. Bei Km 21 zum Beispiel stand eine Herde Girls mit Plakaten in den Händen mit der Aufforderung „Kiss me“! Mir lief es eigentlich nicht schlecht. Aber ich musste unterwegs dreimal pinkeln! Kurz nach der Hälfte fing es an zu regnen und winden und es wurde auch immer kälter.

274196 192113233 XLargeDie Einheimischen waren an kaltes Wetter gewohnt nach diesem strengen Winter. Die liefen meistens in „kurz“ und dies auch die Frauen! Das schlechte Wetter drückte gegen Schluss auch auf die Zuschauerstimmung. Ich konnte auf einmal das Tempo nicht mehr ganz halten, weil die Waden schmerzten. So verpasste ich die Traumzeit von 3:15. Therese holte mich dann nach dem Ziel ab. Sie sah nicht viel vom Marathon. Erstens, weil es sehr kalt und nass war und zweitens weil es ein Strecke von A nach B war. So fuhren wir wieder mit der sehr antiken Metro zum Hotel zurück. Hier konnte ich dann nach dem ausgiebigen warmen Duschen endlich ein, zwei ........ Bier geniessen. Zur Feier des Tages mit Marathon und Geburtstag wollten wir eigentlich schön essen gehen. Aber es goss in Strömen, windete und war sehr kalt. So verpfelgten wir auch gut in unserem Hotel.

Am Dienstag war wunderschönes Wetter und ca 15°warm! So schlenderten wir durch die Stadt zum Einkaufen und Bestaunen. Am späten Nachmittag gingich kurz Auslaufen in kurzen Hosen und T-Shirt!

Die Einheimischen waren an kaltes Wetter gewohnt nach diesem strengen Winter. Die liefen meistens in „kurz“ und dies auch die Frauen! Das schlechte Wetter drückte gegen Schluss auch auf die Zuschauerstimmung. Ich konnte auf einmal das Tempo nicht mehr ganz halten, weil die Waden schmerzten. So verpasste ich die Traumzeit von 3:15. Therese holte mich dann nach dem Ziel ab. Sie sah nicht viel vom Marathon. Erstens, weil es sehr kalt und nass war und zweitens weil es ein Strecke von A nach B war. So fuhren wir wieder mit der sehr antiken Metro zum Hotel zurück. Hier konnte ich dann nach dem ausgiebigen warmen Duschen endlich ein, zwei ........ Bier geniessen. Zur Feier des Tages mit Marathon und Geburtstag wollten wir eigentlich schön essen gehen. Aber es goss in Strömen, windete und war sehr kalt. So verpfelgten wir auch gut in unserem Hotel.

Am Dienstag war wunderschönes Wetter und ca 15°warm! So schlenderten wir durch die Stadt zum Einkaufen und Bestaunen. Am späten Nachmittag gingich kurz Auslaufen in kurzen Hosen und T-Shirt!


 

 

 

 

 

Die Niagara Fälle

niagaraffAm Mittwochnachmittag flogen wir Buffalo. Der Donnerstag war vorgesehen, um die Niagara Fälle zu besichtigen. Hier oben war es noch einmal ein „Kutte“ kälter. Am Morgen lag ein Schaum Schnee auf den Autodächern. So fuhren wir trotzdem mit dem öffentlichen Bus für 2$ zu Niagarafällen. Zum Glück regnete es nicht und zwischendurch sah man sogar einmal einen Sonnenstrahl. Es war aber bitterkalt und ein eisiger bissiger Wind blies um die Ohren. Wir mussten alle Kleider anziehen, die wir bei uns hatten. Der Vorteil war, es hatte noch fast keine Touristen! 

wirZum Nachtessen wollten wir eigentlich noch ein wenig durch Buffalo schlendern. Weil so eisig kalt war steuerten wir das erste Restaurant an und verpflegten uns ausgiebig.

Die Rückreise traten wir dann am Freitagvormittag an. Mit dem Taxi ging‘s zum Flughafen, dann mit einem kleinen Flugzeug der American Airlines nach Chicago. Danach nach 5 Std. Aufenthalt mit Britisch Airlines via London nach Zürich. Um 15 Uhr waren wir glücklich aber müde wieder zu Hause angekommen.

 

Text und Foto: Willi Guggisberg