2015_3 Tages Tour

 

 3-Tages-Tour LU/BE     25.-27. September 2015
1. Tag Sörenberg

Am Freitag, kurz vor Mittag, treffen wir uns im Bahnhof Bern und starten unsere 3-Tages-Jogging-Tour mit Start in Marbach für die erste (Power-) Gruppe, und im Bumbach für die zweite (Genuss-) Gruppe.

Wir sind ein Grüppli von 7 Joggern. Für den Gepäcktransport ist gesorgt, Lisa (Bösi) übernimmt die Taschen in Escholzmatt, wo wir ins Postauto umsteigen. Das Wetter ist auf prächtig gestellt, und macht das Erlebnis zu einem Vergnügen.

Wir von der Genussgruppe machen nach einigen Kilometern schon den ersten Halt im schönen Kemmeribodenbad, wo um die Mittagszeit viel Betrieb ist, und ganze Plateaus voll Meringuen serviert werden. Nein, wir halten uns an den Kaffee!

Die (Power) Gruppe startet von Marbach auf mit einem zügigen Marsch auf die Marbachegg und nachher mit einem lockeren Jogging / Marsch nach Kemmeribodenbad. Auch wir genossen eine Zwischenverpflegung von Kaffee bis ein grosses Bier!

Danach joggen wir auf einem breiten Weg zum Salwideli hinauf. Nun folgen wir saftigen Wiesen (Hochmoor Rossweid) bis wir nach Sörenberg hinunterstechen.

Unser „Bösi“ (der Name bezieht sich auf den Geschlechtsnamen, nicht auf eine Charaktereigenschaft) hat das Ferienhüsli von Marti's schon in Betrieb genommen, und das Gepäck steht bereit. Frisch geduscht serviert uns Lisa Kaffee - was für ein Service! - und wir können uns erholen. Die Power-Gruppe trifft - einige Höhenmeter später - ein, aber auch sie sind schnell erholt.

Einige Daten aus der Genussgruppe: 17,3 km, reine Laufzeit 2h59, Aufstieg 580m, Abstieg 395m, Verbrauch: 952 Kalorien.
(Power Gruppe: ca. 25km, reine Laufzeit 4h08, Aufstieg 1319m Abstieg 1033m)

Am Abend gehen wir gemeinsam ins Restaurant und geniessen herbstliche Menus. Paul testet die Sörenberger Meringue.

 

2. Tag Brienzerrothorn

Der Morgen ist bitterkalte 0 Grad, und Ursula muss vor dem Lädeli ausharren, bis sie uns frisches Brot besorgen kann. Nach einem feinen Zmorge machen wir uns auf die zweite Tour: das Brienzerrothorn ist unser Ziel (Genussgruppe), Brienz für die Powerläufer. Heute stossen noch Sabine und Sandrine zu uns.

SennenDer Zufall will es, dass gerade heute der Sörenberger Alpabzug stattfindet. Wir werden belohnt mit einer wunderbaren Kuh-, Sennen- und Treichler-Parade, auf dem Weg zum Rothorn. Die Edelweisstreichler posieren für ein Foti.

Der Aufstieg machen wir wandernd. An den Schattenhängen hat es noch Schnee. Wir haben aber Glück. Am Vortag hatte es bis Sörenberg hinuntergeschneit.

Neben dem Eissee machen wir einen Zwischenhalt bei Kaffee und testen die Nussgipfel. Die Leute (Einheimische?), die im Bergbeizli sitzen, sind auffallend freundlich und gesprächig! Liegt das an der gmögigen Mentalität dieser männlichen Wanderer oder an unserem aufgestellten Frauengrüppli.

Zuoberst genehmigen wir uns ein „Plättli“ und werden von einer wunderbaren Aussicht belohnt. Da es Nebel hat unterhalb des Gipfels, fällt uns der Entscheid leicht, wir nehmen das dampflockbetriebene Zahnradbähnli, das gemütlich – eine Stunde – hinunterholpert. Unten ist wieder Sonnenschein, der uns empfängt.

Die Gruppe teilt sich dann, 3 von uns reisen heim und die andern übernachten in Hofstetten bei Brienz.

EisseesattelDSC07074Die (Power) Gruppe macht einen Umweg Richtung Brienzer Rothorn. Selbst Ursula als „Einheimische“ kannte nicht alle Wege die wir benützten. So landendeten wir teilweise auf Abwegen und auf schwierigen Trails. Aber alles hat ein Ende und Ursula kannte die Strecke wieder, so dass wir beruhigt weitergehen konnten. Ganz zuoberst auf der Krete hatte es noch Schnee, so dass wir vorsichtig sein mussten. Wir gingen dann nicht ganz aufs Rothorn, sondern wir zweigten beim „Eisseesattel“ Richtung Hofstetten ab. Auf einen relativ guten Wanderweg und auch auf der Strasse vernichteten wir ca. 1500 Höhenmeter bei schönem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen.

2 Frauen 2In Hofstetten beim Hotel „Alpenrose“ angekommen, kam auch gerade Lisa mit dem Auto angefahren. Sie brauchte viel länger als angenommen. Kühe 1Und warum? Viele Alpabzüge!!!!!!!

Leider ist Hofstetten ist gerade eine Grossstadt, so mussten wir ins Ballenberg Museum spazieren um ein verdientes Bier zu trinken und mit bdem Postauto nach Brienz zum Nachtessen fahren!

 

 

3. Tag  Brienzersee, Bönigen

Nach einem reichhaltigen Frühstück im Hotel „Alpenrose“ joggten und marschierten wir alle zusammen Richtung Brienzersee und dann zum Hotel Giessbachfall. Ab hier teilten wir uns wieder in 2 Gruppen auf. Wir benützten mehr oder weniger die Strecke des Brinzerseelaufs, aber in umgekehrter Richtung. Der Hochnebel hatte sich breit gemacht, so dass wir keinen Sonnenbrand riskierten. In Interlaken-Ost angekommen suchten wir ein Lokal um etwas zu trinken und uns wieder zu treffen. Es ging nicht lange, da traf auch schon Lisa mit dem Gepäck ein und nur Augenblicke später waren auch schon Erika und Christine angekommen. Schon um 13.30 Uhr konnten wir in den Zug nach Bern einsteigen und gemütlich heimreisen.